
151 Fälle des sogenannten Enkeltrick-Betruges, bzw. des Versuchs des selbigen, hat es im Jahr 2009 allein in Frankfurt am Main gegeben. Diese Zahl teilte das Frankfurter Polizeipräsidium mit. Interessant ist auch, daß die Täter für ihre Betrügereien zumeist polnische Handykarten benutzen. In immerhin 15 Fällen klappte der Trick, die ahnungslosen Opfer wurden um insgesamt 178.300 Euro betrogen.
Die nunmehr mitgeteilten Fallzahlen sind ein neuer Rekord in der Kriminalitätsstatistik. Die Dunkelziffer dürfte aber noch weitaus höher sein. Denn aus Scham, auf so eine plumpe Masche hereingefallen zu sein, melden sich viele Senioren gar nicht erst bei der Polizei. Und: Im Jahr 2006 noch ergab eine parlamentarische Anfrage der Rathaus-NPD, daß die Fallzahlen des Enkeltrickbetruges in der polizeilichen Kriminalstatistik gar nicht gesondert erfaßt werden. Umso erstaunlicher und gleichsam erfreulicher ist es daher, daß sich diese Verfahrensweise inzwischen geändert zu haben scheint.

Jörg Krebs
Vielleicht ist dieser Sinneswandel ja auf die besagte Anfrage, sowie einen Antrag des NPD-Stadtverordneten Jörg Krebs zurückzuführen, der dieses Thema als erster überhaupt zu einem Thema im Frankfurter Stadtparlament machte. Nebenbei bemerkt: Der NPD-Antrag wurde mit den Stimmen von CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP und FAG gegen die Stimmen der NPD und der Republikaner, bei Enthaltung der Freien Wähler, abgelehnt. Wäre der Antrag Jörg Krebs’ im Jahr 2006 angenommen worden, wäre vielen älteren Bürgerinnen und Bürgern sicher einiges an Leid erspart geblieben.
Frankfurt, den 14.04.2010
Pressestelle der NPD im Römer
Quelle: www.npdimroemer.de





